(Werbung) Eliza Snow: Keneria. Die zwei Welten*

Rezension zu "Keneria. Die zwei Welten" von Eliza Snow

Inhalt

Meine Macht war nicht gut! Und sie war kein Geschenk, sondern ein Dämon, der dabei war, mein Bewusstsein an sich zu reißen und meinen Körper mit Dunkelheit zu vergiften.

Kaya ist krank – oder sie ist dabei, verrückt zu werden! Wieso sonst sollte sie jede Nacht von ein und demselben Albtraum heimgesucht werden, der ihr jegliche Lebensenergie zu rauben scheint? Als dann auch noch der geheimnisvolle Kiran auftaucht, wird schnell klar, dass die Träume erst der Anfang gewesen sind. Zusammen mit seinem Gefolge entführt er sie in eine Welt, die eigentlich nicht existieren dürfte und besiegelt damit Kayas Schicksal. Denn auf Keneria tobt ein seit Jahrhunderten währender Krieg, den die hochentwickelte Menschheit auf diesem Planeten anführt – Und den Kaya ein für alle Mal beenden soll … Doch wie soll sie das schaffen? Und vor allem: zu welchem Preis?

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung und Fazit 

Ich muss gestehen, dass ich zwar Fantasy liebe, aber erstens nicht unbedingt ein Fan von Urban Fantasy bin und zweitens die Idee eines anderen Planeten als fantastische Welt nicht überzeugend finde. Ich bevorzuge Urban Fantasy im Stil von Harry Potter oder City of Bones, wobei die Protagonisten unserer realen Welt verhaftet bleiben und diese nicht verlassen; stattdessen entsteht innerhalb unserer Welt eine Art Parallelgesellschaft. Aber ich liebe einfach klassische Fantasy, eine Welt ohne Technik, voller Magie. Eine solche Welt ist Keneria nicht. 

Hier gelangt die Protagonistin Kaya aus ihrer, unserer Welt auf einen anderen Planeten und muss dort ihre Bestimmung finden und den Planeten retten. Das Science-Fiction-Element ist also recht stark.

In unserer Welt weiß Kaya nicht, was mit ihr los ist; sie fühlt sich krank, aber ärztliche Untersuchungen bleiben ohne Befund. Erst als sie in einer alten Uhr ihres Vaters ein seltsames Medaillon findet, werden ihre Beschwerden besser. Aber damit beginnen ihre Probleme. 

Kaya ist eine starke Persönlichkeit, die sich sehr um ihre Familie sorgt. Das macht sie zu einer sympathischen Bezugsfigur. Erscheint sie zu Beginn noch als typischer Teenager, so entwickelt sie sich im Laufe der Handlung. Es ist spannend zu sehen, wie sie in ihre Rolle hineinwächst und ihre Entwicklung ist durchweg überzeugend. 

Auch die anderen Charaktere kennzeichnen ihre Tiefe und Vielschichtigkeit. Dabei verwirrte mich jedoch im ersten Viertel des Romans das Verhalten Toms. Es war mir auch nicht ganz klar, dass er und Kaya lediglich befreundet sind. Aber natürlich darf die Liebesgeschichte - es handelt sich immerhin um Jugendliteratur - nicht fehlen. Es liegt vielleicht daran, dass ich mittlerweile zu oft in Jugendbüchern über unglückliche Dreiecks-Friendzone-Liebesgeschichten gelesen habe, dass ich mittlerweile eher genervt reagiere, wenn eine solche im Roman auftaucht. Glücklicherweise dominiert diese hier jedoch nicht die Handlung. 

Die Sprache ist flüssig, wozu auch der allwissende, distanzierte Erzähler im Präteritum beiträgt. Leider fand ich jedoch die Kapitel zu lang (eine Meinung, mit der ich den Rezensionen bei Amazon nach zu urteilen, nicht alleine dastehe). Ich bin es gewohnt durch die Kapitel zu fliegen, also für ein Kapitel kaum länger als maximal 10 Minuten zu brauchen. So benötigte ich für ein Kapitel zwischen 20 und 30 Minuten Lesezeit. Das trübte leider etwas das Lesevergnügen. 

Insgesamt konnte mich Eliza Snows Debüt gut unterhalten. Es war innovativ, spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Die Charaktere, das Setting wie auch die Handlung überzeugen. Ich freue mich schon darauf den zweiten Band zu lesen, vor allem nach diesem Ende. 

 

Eliza Snow: Keneria. Die zwei Welten, independently published 2018, ISBN 978-1-973332-893, 16,99 Euro (Taschenbuch). 

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*Dieses Ebook wurde mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt. Die Rezension entspricht jedoch meiner persönlichen Meinung. Es wurden keine Vorgaben zum Inhalt der Rezension gemacht. Ich erhalte dafür keinerlei Vergütung.