Frankfurter Buchmesse 2019 - Messebericht

Frankfurter Buchmesse 2019 - Messebericht

Da ist sie auch schon wieder vorbei, die Frankfurter Buchmesse 2019. Das ganze Jahr hat man darauf hingefiebert und wie im Rausch ist alles wieder vorbei. Die drei Tage könnten auch drei Wochen gewesen sein - so voller Eindrücke waren sie. Was bleibt ist ein Stapel neuer Bücher, eine gewachsene Wunschliste für das neue Jahr, die Liebe zu all den Büchermenschen, die ich getroffen habe und der Messeblues. Und dem begegnet man am besten, indem man sich zurückerinnert: 

Meine Messe begann am Mittwoch (erstmals war ich nur zu den Fachbesuchertagen, nicht aber am Messewochenende in Frankfurt): Noch weitgehend ohne Termine und ohne großen Ansturm konnte ich mir in Ruhe einen ersten Eindruck verschaffen. 

Spannender wurde es dann am Donnerstag, der mit dem Bloggertreffen von HarperCollins Deutschland begann. Hier wurden uns die Neuerscheinungen der HC Imprints im nächsten Halbjahr vorgestellt und auch für mich war das eine oder andere Highlight dabei. Weiter ging es mit einem Verlagstermin bei Hobbitpresse resp. Klett-Cotta. Da ich seit fast schon Jahrzehnten großer Fan des Verlags bin (nicht nur, weil sie Tolkien in Deutschland verlegen), war dieser Termin für mich ein besonderer Höhepunkt. Es folgte die Bloggervorstellung bei Rowohlt (leider ohne Kyss) - auch hier erwarten uns Leser im nächsten Frühjahr interessante Neuerscheinungen. Der Donnerstag endete mit der 2. Phantastischen Lesenacht, organisiert von PAN, dem Phantastik-Autoren-Netzwerk. Neben Stefanie Hasse und Bernhard Hennen las auch die liebe Christine (E.) Bernard aus Palace of Blood, dem jetzt erscheinenden vierten Band ihrer Palace-Saga. Der krönende Abschluss des zweiten Messetages und, müsste ich mich für einen entscheiden, mein Höhepunkt der diesjährigen Buchmesse. 

Der Freitag begann für mich mit einem Verlagstermin bei Droemer-Knaur und hier kann ich die Neuerscheinungen für das Frühjahr 2020 kaum abwarten. Auch bei der anschließenden Blogger-Preview von Bastei-Lübbe wurden spannende und vielversprechende Novitäten vorgestellt. Den Nachmittag verbrachte ich am Stand von Randomhouse, wo ich mich über die fantastischen Neuerscheinungen bei Penhaligon und Blanvalet sowie über die Höhepunkte im Jugendbuchbereich nächstes Jahr bei cbj informierte. Schließlich lernte ich auch bei einem Verlagstermin mit Piper deren Novitäten im nächsten halben Jahr kennen. 

Obwohl ich traurig darüber war, am Samstag schon wieder nach Hause zu fahren und das Wochenende somit nicht ebenfalls auf der Messe zu verbringen, bin ich froh, so entschieden zu haben. Auch im nächsten Jahr möchte ich wieder (nur) zu den Fachbesuchertagen die Frankfurter Buchmesse besuchen. 

Dennoch bleibt die große Vermissung all der lieben Büchermenschen - aber: Nach der Frankfurter Buchmesse ist vor der Leipziger Buchmesse, der ich schon jetzt entgegen fiebere. Außerdem findet im Juni 2020 erstmals die Buchmesse Saar statt - die dritte größere Buchmesse, diesmal in Saarbrücken, an der unter anderem auch Klett-Cotta, Randomhouse und Droemer-Knaur teilnehmen werden.